Informatik

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Kapitel

Rechner und Algorithmen

L1: Grundlagen

Wie ein Computer ein Programm ausführt

COMPVom Logikgatter zum laufenden Programm. Mit NAND-Gattern lässt sich jede logische Schaltung bauen. Ein Addierwerk aus Gattern kann auch subtrahieren. Im Little Man Computer steht dieses Addierwerk neben hundert Postfächern: Das Programm liegt im selben Speicher wie seine Zahlen. Die Maschine führt aus, was an der Adresse steht, auf die der Programmzähler zeigt.

  1. 01Logikgatter
  2. 02Binäre Arithmetik
  3. 03Der Little Man Computer
  4. 04Speicher und Bytes
  5. 05Der Aufrufstapel
  6. 06Cache-Lokalität

L2: Schule

Was eine Datenstruktur mit wenig Aufwand leistet

COMPJede dieser Strukturen beantwortet eine bestimmte Frage schnell und nimmt dafür an anderer Stelle Nachteile in Kauf. Ein Bloom-Filter speichert keinen einzigen Schlüssel und kann trotzdem sicher ausschließen, dass ein Element enthalten ist; ein Trie ermöglicht Präfixsuchen, die eine Hashtabelle nicht bietet; ein Heap kennt stets seinen kleinsten Schlüssel, aber sonst nur wenig. Auf der letzten Seite geht es darum, welche Seite aus dem Speicher entfernt werden soll. Für die beste Entscheidung müsste man die Zukunft kennen.

  1. 01Bloom-Filter
  2. 02Trie
  3. 03Binärer Heap
  4. 04Seitenersetzung

L3: Grundstudium

Warum ein Algorithmus korrekt ist

COMPDass ein Algorithmus korrekt ist, hat einen klaren Grund, den du benennen kannst. Ist er falsch, deckt schon ein kleiner Test die Ursache auf. Jede Seite stellt einer korrekten Version eine plausibel wirkende, aber fehlerhafte gegenüber: Vierzehn der sechzehn Wege, eine binäre Suche zu schreiben, schlagen fehl. Der Greedy-Algorithmus beim Geldwechseln scheitert an alten britischen Münzen, funktioniert bei US-Cents aber ausnahmslos. Kruskal und Prim liefern aus einem ganz bestimmten Grund das gleiche Ergebnis. Und ein Code, der ein einziges gekipptes Bit repariert, macht bei zwei gekippten Bits alles nur noch schlimmer.

  1. 01Binäre Suche
  2. 02Wechselgeld
  3. 03Minimaler Spannbaum
  4. 04Hamming-Code

Sicherheit

L1: Grundlagen

Wie Chiffren gebrochen werden

COMPJede Chiffre hier verbirgt die Buchstaben, lässt dafür aber etwas anderes durchscheinen. Eine Substitution verrät die Häufigkeiten der Buchstaben. Ein Schlüsselwort ordnet sie in Spalten an. Und wird ein One-Time-Pad zweimal verwendet, treten die Leerzeichen hervor. Erst ein Zufallsschlüssel, der genauso lang ist wie die Nachricht selbst, gibt überhaupt nichts mehr preis. Dann aber beginnt die eigentliche Kunst: Wie gelangt dieser Schlüssel zur Gegenseite? Genau das zeigen die beiden letzten Seiten vor aller Augen.

  1. 01Substitutionschiffre
  2. 02Vigenère-Chiffre
  3. 03One-Time-Pad
  4. 04Diffie–Hellman
  5. 05RSA

L3: Grundstudium

Einen Stream schützen: Ein Gerät widerrufen, dann herausfinden, welches

COMPZwei Hälften desselben Problems, genau in der Reihenfolge, in der ein Studio damit konfrontiert wird. Zuerst: Ein Schlüssel wurde geleakt, und die Lizenz muss für alle anderen weiterhin funktionieren. Das erfordert überraschenderweise einen Header, der gar nicht mit der Größe des Systems wächst. Dann die schwierigere Hälfte: herauszufinden, wessen Schlüssel das war. Und zwar anhand einer Kopie, die mehrere Abonnenten gezielt gemeinsam erstellt haben, damit sie genau niemanden verrät.

  1. 01Gerätewiderruf
  2. 02Forensische Wasserzeichen

Signale und Information

L3: Grundstudium

Die Fourier-Transformation in der Praxis

COMPEin Signal ist die Summe rotierender Pfeile, und jede praktische Methode, sie auszulesen, kostet etwas, das die Lehrbuchformel verschweigt. Ein endliches Fenster verschmiert jeden Ton, der nicht genau hineinpasst, über alle Bins. Ein kürzeres Fenster erkauft sich Zeit und bezahlt mit der Tonhöhe. Ein Mittelwert ist ein Filter mit ganz eigener Form, und die letzte Seite liefert den Grund, warum wir uns all das rechnerisch überhaupt leisten können.

  1. 01Diskrete Fourier-Transformation
  2. 02Spektrogramm
  3. 03Der gleitende Mittelwert als Filter
  4. 04Schnelle Fourier-Transformation

L3: Grundstudium

Kompression von Hand

COMPVier Encoder, die du auf Papier durchrechnen könntest, geordnet danach, was jeder von ihnen erkennt, das dem Vorgänger entging. Der vierte komprimiert rein gar nichts und ist der Grund dafür, dass der erste mit Text funktioniert.

  1. 01Lauflänge
  2. 02Huffman
  3. 03LZ77
  4. 04Burrows-Wheeler

Beweisen, Abzählen, Spiele

Aufgaben vollständig gelöst

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